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Die Identitätsfindung und die Entwicklung des Konzepts generierten das Material für die Eröffnung von 365. In der Umbauphase wechselte wöchentlich das Plakat im Schaufenster, stets wurde eine andere Ladenneueröffnung angekündigt. “Hier entsteht ein Hundesalon, ein Gamestore, eine Eisdiele” - die Identitätssuche wurde metaphorisch nach außen getragen. In der Eröffnungsveranstaltung gaben wir mittels einer Audioinstallation und Gesprächen preis, welcher Raum wirklich entsteht. Über kleine Lautsprecher waren Schnipsel aus unseren Gesprächen über die Räume zu hören und fünf Performer sprachen, ohne sich als solche zu erkennen zu geben, mit den Besuchern über die Ideen rund um 365. Um 00:00 Uhr am 12. Dezember begann Tag 365. Seither läuft der Countdown.
365/ 365
hier entsteht
Vernissage
11.12, 19.00
11.12.2012-
14.01.2013
Am Tag 327 lädt Lulu in ihr muskuläres Hohlorgan ein. Das Blut wird rhythmisch durch die Herzklappen und Herzkammern gepumpt. Herzschlagen, Herzklopfen, Herzbrechen. Eine 3 + 2 + 7 = 12-stündige Reise durch das Herz von Lulu Obermayer. Woher stammen unsere Sehnsüchte und Fantasien? Wie sehr sind sie beeinflusst von Geschichten und Bildern aus Büchern, Magazinen, Filmen und Theaterstücken? Wiederholen wir immer dieselben Rituale und einzig die Protagonisten sind andere? Eines ist sicher: das Gefühl ist da, das Herz pocht weiter. Eine Liebeserklärung an die Liebe selbst.
http://cargocollective.com/luluobermayer
327/ 365
The Heart of
Lulu
Lulu Obermayer
19.01.2013
12 - 24:00 Uhr
23. Februar – 3.März 2013
Do – So, 14h – 18h
Wenn wir, die fünf Initiatoren von 365, Ausstellungen besuchen und die Wahl haben zwischen Malerei und anderen Kunstformaten, schauen wir uns letztere an. Warum entscheiden wir uns eigentlich gegen die gute alte Malerei? Liegt es an ihr oder vielleicht an uns? Wie auch immer, wir geben der Malerei nun eine letzte Chance. Daher laden wir im Februar fünf beziehungsweise vier Malerinnen und Maler ein – den fünften im Bunde bestimmen die Ausstellenden selber. Zu fünft werden sie versuchen uns fünf mit ihren Arbeiten von der Malerei zu überzeugen. Wir sind gespannt, ob ihnen dies gelingt.
293/ 365
Letzte Chance
für die Malerei
Patrick Eicke
Selma van Panhuis
Maria Schumacher
Claus Stabe, +1
Eröffnung
22.02, 19h
Anmeldung unter
ungewiss@live.de
weitere Informationen unter
http://reiseinsunbekannte.blogspot.de
24.03 – 07.04.2013
jeweils Fr – So
12:00 bis 18:00 Uhr
Ein paar Nebelschwaden behindern gelegentlich die Sicht, das Außenthermometer zeigt knapp ...... Grad an.
Die eigentliche Verbindung führt von...... nach ...... , in ...... jedoch gibt es Zwischenhaltestellen,
so dass auch die Einwohner der ...... in den Genuss einer ...... fahrt nach ...... kommen können.
Kostenrichtwert 12 €
Zahlen nach Ermessen
Unterstützer_innen sind gerne gesehen und werden dankend erwähnt.
262/ 365
O.T.
Eine Reise
ins Unbekannte
Exkursion
24.03. 15 Uhr
Es gibt Pop-Rock auf Deutsch für die Ohren und Häppchen aus der Schweiz für den Gaumen.
250/ 365
Penta Tonic
Konzert
5.04 , 21h
Performance und Videokunst von Hunter Longe
Mit Textbeiträgen von Dietrich Kleffel
Der Künstler Hunter Longe feiert bei 365 eine Premiere: Er wird in Leipzig zum ersten Mal ganz offiziell als Performer auftreten. Seine Arbeit dreht sich um das alltägliche Aufwachen und das Aufstehen. Oder vielmehr um das Weiterschlafen und die kurzen, bizarren Träume zwischen dem regelmäßigem Klingeln des Weckers. Obwohl ein Tag voller Aufgaben auf einen wartet, drückt man erneut auf "Schlummern" und bleibt noch ein bisschen im Bett…
Hunter Longe wurde 1985 in Oakland, Kalifornien geboren. Er hat am California College of the Arts studiert und konnte an verschiedenen Orten in den USA sowie in Kassel ausstellen. Seit 2012 lebt und arbeitet der Künstler in Kassel.
244/ 365
Doppelwertigkeit
zzzzzuzuneigen Schlummern
Hunter Longe
11.04 19 Uhr
13.04 19 Uhr
Ausstellung 1. – 4. Mai 14h – 18h
Die Künstlerin Nele-Marie Gräber bewegt sich mit ihren Arbeiten zwischen den Bereichen der Installation, Zeichnung und Performance. Ein von der Decke hängendes Zelt, eine Skulptur im Raum, die sich durch das Vorbeigehen des Betrachters leicht bewegt. Eine Gruppe von Palmen. Zirkus, Nomadentum, Fata Morgana. Das Heraufbeschwören und Inszenieren der Idee eines anderen (besseren) Lebens, einer anderen Realität, ist der Inhalt, um den sich die Arbeiten dieser Ausstellung drehen.
Nele-Marie Gräber wurde 1983 in Ottersberg geboren. Sie hat an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe studiert und ist seit 2009 an verschiedenen Ausstellungen beteiligt. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Karlsruhe.
225/ 365
Warten auf bessere Zeiten
Nele-Marie Gräber
Eröffnung 30.04.2013, 19 Uhr
Gleichzeitig mit der Finissage der Künstlerin Nele-Marie Gräber und dem Georg-Schwarz-Straßen-Fest eröffnen wir unseren Garten.
Wir werden darauf anstoßen, dass die Samen trotz des langen Winters rasch sprießen und wir schon bald Gemüse ernten und uns einer Blumenpracht erfreuen können. Dazu gibt es selbst gebackene Pizzen und Live-Musik.
221/ 365
Der Garten
Eröffnung 4.05.2013
18 Uhr
Objekte / Installation
25.05 – 2.06. 2013
Do – So 14h – 18h
Das Unwichtige wird wichtig im Verhältnis zur Häufigkeit des Auftretens. Die eigentliche Individualität produziert sich und endet in beengender Eintracht.
Trotz allem ist die Auswahl riesig, die Wahl ist keine Wahl sondern der Dekoration schon von vornherein verpflichtet.Die Postmoderne hat es verstanden, neben dem Individualisierungszwang ein Ordnungssystem zu etablieren, das ironischerweise eine geschmackliche Konformität garantiert. So gesehen, es ist ein Kampf mit den Kreuzungen und Weggabelungen, bei welchem die Abbiegespur aber schon vor dem Sichten des Wegweisers befahren wird. Vielleicht ist dies alles nur die Auflösung von tradierter Symbolik, an deren Stelle eine neue tritt. Somit sind die Optionen innerhalb des Sortiments der Warenwelt nicht als solche zu verstehen, sondern dienen als (oberflächliche) Dekoration der Distinktion.
Durch Wiederholung gewinnt “Banalität” an Tiefe. Dieser Vorgang wird Forschungsgegenstand sein.
Profan und sakral, versuchen kann man es alle mal!
201/ 365
Des Schreins heller Schein
Christoph Bartsch
24.05.2013
19 Uhr